Montag, 2. Juli 2007
Besichtigung #8 und Schluß damit
Sendling, Hansastraße. 1 Zimmer, Küche, Bad, Balkon.
32 m² für 405 warm. Direkt am Westpark gelegen.

Das Bad ist neu gemacht worden und auch sonst sieht das Appartement tiptop aus. Genau richtig. Hell und luftig mit Himmel vorm Fenster und den Blick nach Osten, wo ich im Winter dann den Orion bewundern kann. Die Hausverwalterin versprach, am Freitag Bescheid zu geben. Sie rief nicht an, was mir die Wochenendlaune entsprechend verhagelte. Am heutigen Montag vormittag dann rief sie an und sagte, das mit der Wohnung wäre ok. Ab 16. Juli ist sie mein.

Gerade habe ich meiner WG-Genossin die Kündigung hingelegt und sie was not amused. Wenigstens hat sie unterschrieben - auch meine aufgesetzte Vereinbarung über die Verrechnung der Kaution mit der Miete hat sie unterschrieben. Da wollte sie anfangs nicht, weil, was man hat, das hat man. Und angesichts ihrer Geldprobleme könnte ich dann meiner Kaution ewig hinterherlaufen. Ne, wirklich nicht.

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Freitag, 29. Juni 2007
Besichtigung #7
Corneliusstraße, 1 Zimmer, Küche, Bad, Balkon.
38 qm für 435 Euro warm und das im Glockenbachviertel - ein Traum. Fast unwirklich. Tatsächlich sogar, wie sich herausstellte, denn ich war in der falschen Wohnung. Das lag daran, daß die Mieterin die Freundin des Mieters der Wohnung ist, welche mich interessiert hatte und ihre Nummer auf beiden Anzeigen angegeben war. Daher nahm sie an, ich wolle ihre Behausung sehen, welche eben in der Corneliusstraße ist.
Nachdem ich fragte, ob mit der Rehling vorm Fenster der Balkon gemeint sei und warum in der Anzeige 4. Stock und nicht 1. Stock stünde, bemerkte sie den Irrtum und schickte mich in die Wohnung ihres Freundes in der Freibadstraße.

Auch das ist nahe an der Isar gelegen und die Au ist ebenso schön. Der junge Mann dort wohnte etwas aufgeräumter als seine Freundin, dennoch sah es bei ihm sanierungswürdig aus. Ab wann denn nun die Wohnung frei wäre, wollte ich wissen, denn die Renovierung würde wohl etwas dauern und so könne von 1.7. - bzw. sofort, wie in der Anzeige stand - keine Rede sein. Ja, meinte er darauf, das wär auch noch nicht zu 100% sicher, ob er die neue Wohnung bekäme, in die er mit seiner Freundin ziehen wolle. Er glaube schon, aber die Zusage hätten sie noch nicht. Es könnte also noch länger dauern. Aha.

Nunja, die Bude war eh nie und nimmer 38 qm groß, da hat man wohl Keller und Balkon komplett mitgerechnet, denn mittlerweile habe ich ein Gespür für Flächengröße entwickelt.

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Samstag, 2. Juni 2007
Besichtigung #6
Andreestraße, 1 Zimmer, Kochnische, Bad, Balkon.
Neuhausen Nähe Rotkreuzplatz, da ist was los, ja das tät mir gefallen. U-Bahn ist auch in der Nähe, in der Stadt ist man auch recht schnell. Nymphenburger- und Oly-Park zum Sporteln in kurzer Radldistanz. Perfekt!

Naja, ein großer Balkon ist was Feines, aber leider wirkt sich das negativ auf die Wohnfläche aus, welche hier gleich um gut 3 m² reduziert wird. Die Kochnische ist nicht mal einen Meter breit, was will man damit anfangen? Bestenfalls einen Tee kochen.
Das Beste ist, daß die Steckdosen alle auf einer Seite des Raumes sind, so daß man zig Kabel verlegen müßte, da die stromversorgte Seite nur eingeschränkt nutzbar ist.

Aaaaach!

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Montag, 28. Mai 2007
Besichtigung #5
Dornbergstraße, 1 Zimmer, Küche, Bad, Balkon.
31 m² für 400 warm. Berg am Laim, superlangweilige Gegend. Noch langweiliger als die Gegend, wo ich jetzt bin. Ich applaudiere hier jedem Hund, der an die Hecke pinkelt, denn das ist das einzige, was sich hier außergewöhnliches ereignet.

Die Wohnung selber ist soweit ok bis auf die Tatsache, daß sie etwas wenig hell ist wegen des Baumes direkt davor.

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Freitag, 18. Mai 2007
Besichtigung #4
Karwendelstraße, 1 Zimmer, Küche, Bad, Balkon.
32 m² für 375 warm. Was für ein Preis! Ist zwar knapp am Mittlern Ring, Ausfahrt B11, aber was für ein Preis!

Ich war echt richtig gespannt, denn der Grundriß in der Onlineanzeige machte mir Hoffnung, daß diese Wohnung den richtigen Schnitt haben könnte. Natürlich ist mir klar, daß diese Pläne meist nicht Maßstabsgerecht sind, aber das verlangt ja auch keiner. Leider kommt es aber auch vor, daß der zum Download angebotene Plan der einer anderen Wohnung mit ähnlicher Aufteilung bzw. Fläche ist. So wie bei dieser. Die angegebenen Maße stimmten nicht mit der Wohnung überein. (Ich nehme mir immer ein Maßband mit und messe nach. So wurden aus eingetragenen 3,60 m grad mal 3,10 m.)
Das Bad war zwar wie neu, aber der Abstand zwischen Toilette und Waschbecken war so gering, daß man grad noch aufrecht stehen konnte. Man könnte aber bequem im Sitzen aus dem Waschbecken saufen. Wie man so in die/aus der Wanne kommt, hab ich nicht getestet.
Die Küche - genauso klein wie das Bad - war mit EBK angegeben. Einbauküche wird neuerdings auch eine Single-Spüle-Kühlschrank-Herdplatten-Kombi genannt. Es wäre noch Platz für eine kleine Toplader-Waschmaschine gewesen, denn im Haus gab es keinen Waschkeller. Leider aber stand noch zusätzlich ein Backofen dabei, auch mit Herdplatten drauf.
Ob der Vermieter den Herd wohl in Verwahrung nehmen könne, fragte ich den Makler. Nö, meinte dieser, aber ich könne ihn ja in den Keller schaffen. Ach, frage ich zurück, ein Keller ist auch dabei? Den können Sie für 30 Euro dazumieten, war seine Antwort.

Na toll. Extra einen Keller mieten, um einen überflüssigen Herd darin abzustellen. Hm.

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Dienstag, 15. Mai 2007
Besichtigung #3
Poccistraße, 1 Zimmer, Küche, Bad, Balkon.
30 m² für 420 warm. Fast auf der Theresienwiese. :)

Wirklich optimal gelegen zur Stadtmitte, U-Bahn ums Eck und zum Innenhof gelegen, also relativ ruhig. Ich war begeistert.

Zunächst das Bad, sehr geräumig und weiß-türkis gefliest. Aber ach, das Zimmer dann: viel zu klein! In die Küche hab ich nicht mehr geguckt, wozu auch. Wie schade - das Bad hätte ruhig kleiner sein dürfen damit das Zimmer an Raum gewinnt.

Aber gut, es war ohnehin ein grauer Teppich verlegt, wie man in Großraumbüros oft hat. Sicher, ich arbeite daheim, aber es muß ja nicht wie im Büro aussehen.

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Samstag, 28. April 2007
Wohnungsbesichtigung #2
Pfeuferstraße, 1 Zimmer mit Kochnische, Bad, Balkon.
34 m² für 425 warm. Ganz in der Nähe der Theresienwiese, da hätte ich nicht weit zum/vom Oktoberfest. Nicht schlecht.

Zunächst habe ich mich in der Hausnummer geirrt und den Namen auf dem Klingelbrett nicht gefunden. Glücklicherweise kam ich auf den Gedanken, doch mal auf den Zettel mit der Adresse zu gucken. Diese Zettel schreibe ich mir auch für den Einkauf, schaue aber nie drauf, weil ich mir die paar Sachen auch so merken kann. Diesmal nicht und ich war schon enttäuscht, daß ich mir nichtmal eine Hausnummer korrekt merken konnte.

Die Wohnung war mit Möbel vollgestellt. Zwei nicht zusammenpassende Schränke, ein Tisch, Stühle und weitere Dinge. Ich nahm an, daß die Möbel der Mieterin gehörten und sie eben noch nicht ganz ausgezogen war, denn der Einzugstermin war mit Anfang Juni angegeben. Während ich mir die Möbel wegdachte und im Geiste meine eigenen Sachen aufstellte, fingen Mieterin und Vermieterin an, mir einen Schrank zu erklären, der sich als Bett entpuppte.
Wie, sagte ich, das gehört dazu? Ich habe selber ein Bett. Die Wohnung wird als möbliert vermietet, entgegnete die Vermieterin. Aha. .oO( Ich könnte schwören, dieses Detail nicht in der Anzeige gelesen zu haben )

Na toll. Diese Wohnung ist eine gute Antwort auf die Frage eines Vermieters: wo stell ich mein altes Graffel hin, wenn ich mir neue Möbel kaufe.

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Freitag, 27. April 2007
Wohnungsbesichtigung #1
Schwabing, Ziebaldstraße Ecke Tengstraße. 1 Zimmer, Küche, Bad, Balkon.
38 m² für 440 warm. Klingt gut, zumal das in Schwabing liegt und nach Schwabing, ja Schwabing wollen alle. Ich eigentlich nicht unbedingt, aber es klingt günstig für die Größe und eben Schwabing.

Besichtigung ab acht Uhr abends, blöd, da dämmert's schon und man sieht nicht, ob die Bude am Tag hell ist oder düster. Ich war etwas früher dort und besah die Umgebung. Mist, eine Riesenkastanie genau vorm Haus. Ok, Seitenstraße, nicht sehr laut, geht. Gegenüber gleich der alte Nordfriedhof, nett.
Also rein und die Neugier befriedigen. Auf den Fotos sah's ganz ordentlich aus. Typ hat sich auch ein Jackett angezogen, ja nobel.

Es waren schon zwei Besichtiger vor mir gekommen und die standen nun da und machten abwägende Gesichter.
Nachdem ich Bad .oO(sehr klein - warum müssen in so kleinen Bädern eigentlich Minibadewannen eingebaut werden? Dusche tut's auch und es hätte noch eine WaMa Platz) und Küche .oO( stand da nicht was von EBK? Das heißt doch Einbauküche, oder?), den Balkon .oO(Stehplatz) und auch das Zimmer selber .oO(wo lernen Architekten eigentlich, daß in eine kleine Wohnung keine Möbel rein müssen? Sonst würden sie nicht so unsinnige Raumaufteilungen planen) gesehen hatte, machte auch ich ein abwägendes Gesicht.
Ob denn noch geweißelt würde, fragte ich. Klar, sagt der junge Mann. Und den Parkettboden .oO(He, das ist Laminat, kein Parkett) habe er auch selber verlegt. Dafür verlange er Ablöse. 1000 Euro. Wie, darauf ich, davon stand aber nichts in der Anzeige. Und gleich 1000? Für selbstverlegtes Laminat? Ich laß ja auch die Hängeschränke in der Küche da, sagt er schnell, und über den Bettkasten können wir auch reden. Ne, sag ich ihm, für einen Boden und Müll drück ich keine tausend ab. Und tschüß.

Na toll. Ich zahl doch keinen Haufen Geld für Zeugs, welches ich umgehend entsorge. Und den Fußboden will ich auch nicht kaufen. Möglicherweise hätte ich ihn runterhandeln können, aber die Bude selber war so blöd geschnitten, daß es mir den Spaß nicht wert war.

Bin schon sehr gespannt auf die nächste Besichtigung.

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